Claudio ( Sorry, er singt bisher leider nur mit Firefox und Chrome-Browsern )

Polyphonie, Stimmen der kulturellen Vielfalt.
Ein Projekt zur kulturellen Beteiligung älterer Migrantinnen und Migranten im Ruhrgebiet


Das Lied meines Lebens
Ältere Menschen aus aller Welt und ihre kulturellen Schätze
Eine Wanderausstellung mit 27 Exponaten, Texttafeln und Audiomaterial

Die Wanderausstellung zeigt Fotografien von älteren Migrantinnen und Migranten verschiedenster kultureller Herkunft in ihrem familiären Umfeld und an Orten, die ihnen besonders wichtig sind. Gemeinsam ist allen, dass sie im Ruhrgebiet eine zweite Heimat gefunden haben und für ihr Leben gern singen. Texte und Audiomaterial erzählen von der Migrations- und Integrationsgeschichte dieser Menschen und dem „Lied ihres Lebens“.

Die Idee zu der Ausstellung kam im Rahmen des Projekts „Polyphonie – Stimmen der kulturellen Vielfalt“, des ibk* Kubia, das sich seit 2007 mit der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe älterer Migrantinnen und Migranten im Ruhrgebiet beschäftigt.

Polyphonie ist ein Musikprojekt, das an der Schnittstelle zwischen Kultur und Sozialem wirkt. Laiensängerinnen und -sänger ab 50 Jahren sind unter dem Motto „Singen Sie das Lied Ihres Lebens“ eingeladen, in Workshops ihr Gesangs-talent weiter zu entwickeln. Ihre künstlerischen Leistungen und kulturellen Schätze präsentieren sie vor großem Publikum an einem Ort der Hochkultur. Partner sind die Duisburger Philharmoniker. Mit ihnen fand am 9. Mai 2010 ein großes Abschlusskonzert in der Mercatorhalle in Duisburg statt. „Polyphonie – Stimmen der kulturellen Vielfalt“ ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.


Insatallation in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin.
Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung, September 2011
“Vielfalt Leben – Integration gestalten: In Deutschland zu hause”

Weitere Stationen der Ausstellung:
Konrad-Adenauer-Stiftung, Bildungszentrum Schloß Eichholz
Theater Duisburg
Der Paritätische, Wuppertal

update:

Die Ausstellung ist in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr verfügbar, die Ausstellungstechnik ist veraltet, die mp3-Player lassen sich nicht mehr in Betrieb nehmen, Exponate wurden beim Transport beschädigt, backups gingen verloren.

Das Thema Migration hat im Laufe der Jahre an Relevanz eher zugenommen, 2014 und jetzt aktuell in 2022.
Ich arbeite an einer Neuauflage und Fortführung dieses Projektes und recherchiere, welche Entwicklung stattgefunden hat.

Dazu produziere ich neue Bilder, transferiere Vorhandenes auf eine zusätzliche, zeitgemäße Online-Plattform.
Neues Bildmaterial kommt hinzu, das Audiomaterial soll über VR-Codes auf persönlichen Endgeräten zu erleben sein, also kein Kabelsalat mehr. Das macht die Ausstellung vielfältiger und dabei leichter einzusetzen.
Ziel Sommer 2022.

Zu diesem Projekt gab es einen kleinen Bildband mit allen Exponaten und ausführlichen Texttafeln, leider noch ohne den Genuss des wunderbarem Audiomaterials. Eine überarbeitete Neuauflage wird Mitte 2022 vielleicht wieder verfügbar sein. 30 Seiten, Format 10×15.



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